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14. Apr. 2026

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Die ehemals ab dem Jahr 2026 mit bis zu 1.000 Angaben (sog. Datenpunkte) über Umwelt, Soziales und Unternehmensführung erwartete Nachhaltigkeitsberichterstattung ist Geschichte: Verschoben, reduziert und nur noch für wenige verpflichtend startet das ESG-Reporting 2.0 in zwei Jahren. In unserem Top-Thema stellen wir dar, warum sich der Mittelstand dennoch auf eine – allerdings deutlich reduzierte – Nachhaltigkeitsberichterstattung einstellen sollte. Dabei kann das VSME-Reporting eine pragmatische „one-fits-all“-Lösung sein. In dieser Ausgabe stellen wir die Grundlagen und Grundprinzipien des VSME-Reporting dar, später wird eine Darstellung des Berichtsformats folgen. 

Im Fokus unserer Rubrik Steuern stehen zunächst Homeoffice-Regelungen; sie sind nicht nur Gegenstand von Diskussionen auf Social Media, sondern werden auch zwischen Staaten zunehmend kontroverser diskutiert. Wir haben den aktuellen Stand zusammengefasst und insbesondere herausgearbeitet, unter welchen Umständen ein Homeoffice auch eine Betriebsstätte begründet. Es folgt ein Überblick über Sachleistungen, mit denen sich ein Arbeitgeber attraktiv machen kann, wenn Geschenke, Fitness & Co. zusätzlich zum Arbeitsentgelt gewährt werden. 

Rätselhaft geht es weiter: NIS-2 ist a) eine Rakete, b) ein Virus oder c) eine Richtlinie, die fast keiner kennt und die von knapp 30.000 Unternehmen beachtet werden muss? Lesen Sie die Auflösung in der Rubrik Recht. Es folgt der zweite Teil zur Familienpoolgesellschaft: In der letzten Ausgabe hatten wir die Vorteile des Modells für die Vermögensnachfolge dargestellt, nun steht die Rechtsformwahl im Mittelpunkt. Schließlich behandeln wir die aktuelle Rechtslage zu Klauseln, mit denen sich Arbeitgeber vermeintlich die Rückzahlung von Fortbildungskosten sichern können, wenn ein Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt.  

In dieser April-Ausgabe finden Sie auch ein paar bunte Kurz-Beiträge zum (Ver-)Kaufen und Schenken: Themen sind der Verlustrücktrag bei unterjährigem Anteilskauf, Beratungskosten beim Verkauf einer Enkelgesellschaft und ein üppiges – allerdings steuerpflichtiges – 20.000-€-Ostergeschenk.

Wir wünschen eine informative Lektüre.
Ihr PKF-Team

Bonmot

Zuverlässige Informationen sind unbedingt nötig für das Gelingen eines Unternehmens.

Christoph Kolumbus (* 1451 in Genua/Italien, † 20.5.1506 in Valladolid/Spanien) war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der über den Atlantik einen westlichen Seeweg nach Indien finden wollte und im Jahr 1492 Amerika entdeckte.