Editorial
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
zunächst liegt der Fokus auf einem neuen BMF-Schreiben zur grenzüberschreitenden Tätigkeit, das zwar eine wichtige Vereinfachungsregelung zur Kostentragung enthält, aber die noch wichtigere Frage zur Ansässigkeit unbestimmt lässt. Im zweiten Beitrag der Rubrik Steuern wird das Gestaltungsinstrument Nießbrauch näher beleuchtet, mit dem ein Unternehmer das Vermögen rechtzeitig zu Lebzeiten übertragen und trotzdem parallel seine Versorgung sicherstellen kann. Dabei werfen wir in dieser Ausgabe einen Blick auf einen Einzelunternehmer, in der kommenden Ausgabe auf einen Mitunternehmer. Anschließend geht es darum, wie und unter welchen Voraussetzungen ein Kapitalertragsteuerabzug bei Privatpersonen und auch bei Unternehmen mit einer Freistellungsbescheinigung ggf. vermieden werden kann, um einen Liquiditätsabfluss zu verhindern.
Der Top-Beitrag dieser Ausgabe kommt aus der Rubrik Rechnungslegung & Finanzen. Immer mehr Unternehmen verwenden IT-Hard- und Software im Rahmen eines Servicevertrags, ohne dass sie Eigentum daran haben. Dabei ergeben sich Fragestellungen bezüglich der Aktivierung von Kosten zur Einrichtung der IT-Infrastruktur, die in Rechtsprechung und Literatur kontrovers diskutiert werden.
Digital geht es auch in der Rubrik Recht weiter. Unser Leben vollzieht sich immer mehr online und fraglich ist, was mit dem sog. Footprint passiert, wenn das Leben endet? Zu dieser rechtlich bislang nicht geklärten Frage erhalten Sie praktische Tipps für den Fall der Fälle.
Kurz-Beiträge zu den Themen Familienheim, Rechnungskorrektur und Vorsteuerabzug sowie Teilgewinnrealisierung runden die Themenpalette dieser Februar-Ausgabe ab.
Freuen Sie sich auf eine informative Lektüre.
Ihr PKF-Team
„Familienunternehmen haben einen ganz großen Vorteil und einen ganz großen Nachteil, und beides ist die Familie. Eine Familie in Frieden ist das Beste, was es für eine Firma geben kann, eine Familie in Unfrieden das Schlimmste.“ *