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Paname Papers

Panama Papers

Ausländische Kapitalgesellschaften nicht nur in Panama: Fallstricke vermeiden!

Der Begriff „Panama Papers“ wird häufig als Synonym für die Steuerverkürzung mittels ausländischer Kapitalgesellschaften verstanden. Im Vergleich zur Gesamtzahl ist der Anteil ausländischer Kapitalgesellschaften, die tatsächlich steuerverkürzend eingesetzt werden, aber vergleichsweise gering. Grundsätzlich sind ausländische Kapitalgesellschaften im deutschen Steuerrecht als eigene – ausländische – Steuersubjekte anerkannt: Sie werden im Inland nur mit ihren deutschen Einkünften (beschränkte Steuerpflicht) und getrennt von ihren Anteilseignern (Abschirmwirkung) besteuert. Nicht aus Deutschland stammende Einkünfte der Kapitalgesellschaft unterliegen daher in Deutschland prinzipiell weder auf Ebene der ausländischen Kapitalgesellschaft noch auf Ebene des deutschen Anteilseigners der Besteuerung. Wichtige Ausnahmen von diesem Grundsatz werden im Brennpunktthema der PKF Nachrichten 05/16 vorgestellt.