PKF Deutschland

Wirtschaftsprüfung &
Beratung

BilRUG

​Die Änderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)

Am 23. Juli 2015 ist das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) in Kraft getreten. Mit dem BilRUG werden bilanzrechtliche Änderungen auf europäischer Ebene in nationales Recht umgesetzt. Die neue EU-Bilanzrichtlinie strebt eine weitere Harmonisierung der europäischen Rechnungslegung bei gleichzeitigem Bürokratieabbau an, insbesondere bei kleinen Gesellschaften. Grundsätzlich sind die neuen Rechnungslegungsvorschriften für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2016 anzuwenden.

Es handelt sich um eine Reform mit vielen Detailänderungen und Auswirkungen auch auf betriebliche Kennzahlen. Insgesamt werden mit dem BilRUG mehr als 200 Einzeländerungen an mehr als 70 Paragrafen im HGB vorgenommen. Zu nennen ist etwa die Ausweitung der Umsatzerlöse, der Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses oder eine standardisierte Abschreibungsdauer bei bestimmten immateriellen Vermögensgegenständen. Ab 2016 erfordert das BilRUG auch eine Anpassung von Controlling- und Reporting-Strukturen sowie Kennzahlen: Aus der Ausweitung der Umsatzerlöse resultiert faktisch ein Absinken der Umsatzrendite, der Wegfall des Ausweises eines bislang außerordentlichen Aufwands führt zu einem Absinken des EBIT. Damit ist das BilRUG mehr als nur eine Rechnungslegungsreform.

PKF Spezial

 

Das PKF Spezial BilRUG liefert wichtige Informationen zu den Erleichterungen und Änderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).